Wenn alles schlecht läuft
Manchmal läuft ein Geschäft schief. Die Firma hat große Probleme. Besonders heute, wo die Rezession voll einschlägt, kann man plötzlich in einer Situation sein, in der man kurz vor dem Aus steht. Dies ist eine sehr schwere Situation, die vor allem an den Nerven und Emotionen eines Unternehmers zieht. In diesen Situationen kann man an folgende sechs Sachen denken: Überleben. Wenn es hart auf hart kommt muss man ums überleben des Startups kämpfen. Dies bedeutet ganz anders zu denken, als wenn man den Gewinn anstrebt und darauf hofft in ein paar Jahren die Million zu verdienen. Man muss sehr realistisch denken, egal wie schmerzvoll das ist. Man muss das aufgeben was man angestrebt hat, und manchmal das Geschäft vollkommen ändern. Dies ist aber nötig um als Startup zu überleben und weiter sein Einkommen zu verdienen. Verzichten sie auf Wenn..dann Szenarios. Wenn es hart auf hart kommt, dann treiben sie diese Ideen in die Pleite. Wenn wir nur noch etwas investieren um durch diese Flaute zu kommen, dann…. Wenn wir diesen Auftrag bekommen, werden andere folgen… Solche Ideen sind auf den Gewinn eingestellt, aber wenn sie in einer schlechten Situation sind, kommt es nicht mehr darauf an zu gewinnen, sondern nicht zu verlieren. Man muss einfach realistisch sein, und weniger auf Hoffnungen setzen. In schlechten Zeiten, verschwinden die Investoren sehr schnell. Vor einem Jahr konnte man wohl einen Investor sehr leicht finden, aber jetzt ist das nicht mehr. Jedes Risiko ist zu groß, und deshalb geben die Menschen ihr Geld viel überdachter aus. Dies bringt sie in eine sehr schwierige Situation. Vergessen sie den Investor der ihr Unternehmen mit frischem Kapital versorgt und ihm so zum Rum hilft. Suchen sie lieber einen Weg selbst aus der Situation zu kommen, und das bedeutet als aller erstes Überleben. Kosten müssen gekürzt werden, und das ohne erbarmen. Alles was nicht zum überleben nötig ist, muss weg, denn wenn es keinen Profit bringt, dann ist es nutzlos. Wenn es schwer wird, ziehen einen solche Kosten in die Pleite, und deshalb müssen die gekürzt werden. Dies bedeutet dass Arbeitsplätze abgeschafft werden müssen, das Büro muss verlegt werden. Verschiedene Aktionen müssen eingestellt werden. Dies ist sehr schwer weil man zugeben muss dass man in einer schweren Situation ist. Doch wenn man das nicht tut, dann kann man direkt schließen, denn früher oder später steht die totale Pleite vor der Tür. Achten sie auf ihre Erwartungen und auf die des Investors. Anfangs erwartet man mehr als man vielleicht bekommen kann, und auch wenn es schwer wird, bleibt man immer noch in derselben Spur der Gedanken. Dies hält einen davon ab, die harten aber nötigen Entscheidungen zu treffen, oder das Geschäft um zu denken. Achten sie auch auf die Erwartungen ihrer Investoren, denn sonnst kommt es zu Streit. Versuchen sie sich selbst nicht zu überschätzen. Vielleicht sind sie einfach kein guter Manager. Als Unternehmer sind sie Investor und Manager zugleich, aber vielleicht passt ihnen eine dieser Rollen nicht. Versuchen sie als Investor nicht daran zu denken, dass ihre Emotionen im Spiel sind, und feuern sie sich selbst wenn es anders nicht geht.
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