Preise setzen als strategische Maßnahmen
Es gibt etwas was alle ihre Kunden interessiert und das entscheidet letztendlich über ihren Erfolg. Es ist der Preis mit dem sie ihre Produkte oder ihren Service verkaufen. Aber über die Preise wird nur selten strategisch nachgedacht. Hier gibt es ein paar Anregungen dazu. Der Preis ist vor allem ein Versprechen. Guter Service ist immer teurer als weniger guter Service. Eine Marke kostet immer mehr als ein unbekanntes Produkt. Denken sie darüber nach, wie gut ihr Service ist und wen sie damit ansprechen. Wenn es nur um den Preis geht, sollte dieser so klein wie möglich sein. Wenn sie jedoch etwas mehr bieten, etwas Aussergewöhnliches oder wenn sie ihre Arbeit richtig gut machen, sollten sie auch einen etwas höheren Preiss verlangen. Wenn ihr Service oder ihr Produkt nicht gut genug für den Preis ist, dann wird kein Kunde zweimal von ihnen kaufen. Bevor sie den Preis berechnen, denken sie an all das was ihr Produkt oder ihr Service liefert. Machen sie Listen mit all den Faktoren die ihrem Produkt oder Service Wert geben. Dies können unterschiedliche Sachen sein: die Leistung ihrer Produkte, ihre Distribution, oder der Service den sie anbieten. Wenn sie Dienstleistungen anbieten, dann denken sie daran was ihre Leistung konkret dem Kunden bringt, wie sehr sie sich an Termine halten können oder an ihre Erfahrung. Danach sollten sie alle ihre direkten Kosten zusammenzählen. Hier geht es um Arbeitskosten und Kosten für Materialien. Dazu müssen sie auch alle indirekten Kosten berechnen, also zum Beispiel Miete oder anderes. Denken sie nun darüber nach wieviel Profit ihr Unternehmen machen muss, um weiter investieren zu können und um weiter kompetitiv zu sein. Nun teilen sie diese Summen mit der Anzahl des Verkaufvolumens und sie erhalten einen Wunschpreiss. Es ist ein sehr einfacher Prozess, aber das Prinzip des Verfahrens ist gut und sie haben eine Refernz für ihren Preiss. Ein anderer wichtiger Teil ist die Rechere über die Preise die andere anbieten. Hier geht es um ihre Konkurenz. Sie können diese Informationen finden in dem sie bei ihren Distributoren anfragen, oder bei Kunden, Angestellten und Verbänden. Nach dem sie etwas forschen, sollten sie mehrere Preise ermitteln. Nun haben sie mehrere Anhaltspunkte für ihren Preis. Der nächste Schritt besteht darin sich zu fragen, wie sie im Markt gesehen werden wollen: als ein Premiumprodukt, oder als die Billigalternative. Im Prinzip gibt es drei Kategorien Premium, Mittel und Billig, und jede Kategorie hat etwa ein drittel des Marktes. Sie sollten entscheiden wo sie sich befinden, und dafür können sie die Liste der Wertfaktoren für ihre Produkte oder ihren Service benutzen. Auf keinen Fall sollten sie ihre Preise heruntersetzen, wenn ihr Unternehmen mal eine schwere Periode hat. Wenn sie die Preise später anheben wollen, erwarten ihre Kunden auch eine bessere Leistung. Wenn sie einen Preissnachlass anbieten, reduzieren sie auch das Angebot an sich, zum Beispiel was Garantie angeht. Somit entschwinden sie der Falle, dass ihre Kunden ständig mit ihnen verhandeln und kleinere Preise fordern. Denken sie an ihre Preise innerhalb ihrer Marketing Strategie, denn sie sind wohl das Herz dieser Strategie. Ohne den passenden Preis fühlen sich ihre Kunden unsicher oder ungerecht behandelt.
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