Konstruktive Kritik
Niemals kann ein Mitarbeiter perfekt arbeiten, und es geht immer besser. Das einzige was es dazu braucht ist, dass sie ihrem Mitarbeiter sagen was er falsch macht und wie er es besser machen könnte. Das bedeutet also konstruktive Kritik auszuüben, was viel schwerer ist als es klingt. Denn egal ob die Kritik konstruktiv ist oder nicht, sie kommt trotzdem unangenehm rüber. Aber richtig konstruktive Kritik zu geben ist auch nicht sehr angenehm. Besonders in kleinen Betrieben wo das Private und das Geschäftliche zusammenkommen ist es wichtig aufzupassen wie man Kritik ausübt. Als erstes sollten sie sicher sein, dass es der richtige Moment und er richtige Ort ist. Wenn ihr Mitarbeiter einen miesen Tag hatte, braucht er ihre Kritik bestimmt nicht mehr. Sie sollten auch sicher sein, dass sie für 30 Minuten nicht gestört werden, damit sie in Ruhe über alles diskutieren können. Sagen gleich von anfang an, dass es heikles Thema ist, aber dass es besser ist wenn man über alles offen redet und alles diskutiert, und erklären sie auch ihre Absichten. Sehr wichtig ist es nur über ein einziges Thema zu reden, und mehr darüber zu reden was neulich passiert ist, und nicht darüber was in der Vergangenheit gemacht wurde. Diese Art von Kritik wird viel weniger negativ genommen. Kritisieren sie immer ein Benehmen und nicht eine Person, denn sonnst wird alles persönlich genommen und es kann sich eine feindliche Einstellung entwickeln. Reden sie nicht über ihren Mitarbeiter, sondern über sich selbst. Zum Beispiel nicht „Du machst das nicht richtig“ sondern „Ich habe den Eindruck du machst das nicht richtig“. Wenn sie es so machen, ist es unwahrscheinlicher dass ihr Mitarbeiter Defensiv wird, denn sie bauen ein offenes Gespräch auf. Das Schlüsselwort ist Gespräch, denn in einem Gespräch können beide Personen recht haben, nicht nur der der Kritik gibt. Sagen sie nie dass sie wütend sind, sondern eher dass sie etwas Bestimmtes nicht verstehen, dass sie enttäuscht sind. Reden sie über ihre Erwartungen und wieso sie diese Erwartungen haben. Geben sie dem Mitarbeiter genügend Gelegenheit um zu erklären, denn es geht darum ihn zu verstehen. Erst sollten sie ihn verstehen und nur danach sollten sie verlangen dass sie verstanden werden. Achten sie auf den Ton ihrer Stimme und auf die Gesten ihres Körpers, sowie auf ihre Position. Dies kann dazu führen, dass sie richtig oder falsch verstanden werden. Ein falscher Ton kann beleidigend klingen, oder ganz im Gegenteil, sehr offen. Erlauben sie ihrem Mitarbeiter zu sprechen ohne dass sie ihn unterbrechen. Selbst wenn sie sich kaum zurückhalten können, geben sie ihm die Chance sich auszudrücken, ohne dass sie dazwischen kommen. Achten sie auf den globalen Sinn von dem was er sagt, und nicht auf kleine Details die ihnen nicht passen. Enden sie das Gespräch immer mit einer positiven Note, am besten mit einem Witz der die Atmosphäre auflockert. Klopfen sie ihrem Mitarbeiter auch auf die Schulter, denn diese Gäste zeigt Freundschaft und löst Spannung auf.
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