Gründung einer GmbH
Bevor jemand sich entscheidet ein Unternehmen zu gründen muss man sich im Klaren darüber sein, was für eine Gesellschaftsform man wählen möchte, welches die beste Wahl ist und was die Vorteile und Nachteile sind. Eine der beliebtesten Rechtsformen ist die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Wie auch der Name sagt muss der Gründer oder die Gründer nach § 13 Abs. 2 GmbHG nur beschränkt für die Schulden des Unternehmens haften, also bis zur Höhe der Einlagen. Das ist eigentlich der größte Vorteil dieser Rechtsform Die GmbH Gründung ist formgebunden, das bedeutet dass es eine notarielle Beurkundung braucht. Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, also wird das Unternehmen als eine selbständige juristische Person angesehen. Was bedeutet das? Man betrachtet die GmbH separat von den Eigentümern. Die GmbH kann als juristische Person erben, sie kann verklagt werden und für ihre Taten selbstständig bürgen. Die GmbH als juristische Person hat eigene Rechte, es kann auch in eigenem Namen verklagen, Spenden erhalten oder vererben. Die Eigentümer der GmbH heissen Gesellschafter und alle Gesellschafter des Unternehmens haben das Recht auf Führerschaft, d.h jeder der Eigentümer kann auch der Geschäftsführer sein. Die GmbH kann entweder durch eine (Einmann-GmbH) oder mehreren Personen gegründet werden. Weil es formgebunden ist muss es in dem Gesellschaftsvertrag einige Hinweise angeben, wie: • Name (die Firma der GmbH): Die Firma ist der Name der GmbH, unter dessen es in dem Handelsregister eingetragen wird und es muss immer die Bennennung GmbH enthalten, auserdem muss es auch als ein Kennzeichen für das Unternehmen dienen und es muss „Unterscheidungskraft“ besitzen • Sitz der Gesellschaft: man muss bei der Gründung schon den Sitz des Unternehmens angeben. Unter Sitz versteht man den Ort wo das Unternehmen seine betriebliche Aktivität durchführt • Gegenstand des Unternehmens: also die eigentliche Aktivität des Unternehmens und der Bereich in dem es tätig ist. • Stammkapital und Stammeinlagen: Das Mindestkapital für die Gründung einer GmbH ist 25.000 Euro, und die Stammeinlagen der Gesellschafter müssen nicht der selben Höhe sein, aber die Stammeinlagen müssen durch 50 teilbar sein und müssen mindestens 100 Euro betragen. • Die Bareinlagen: das sind die Einlagen die in Form von liquiden Mitteln aufgebracht werden, einfacher gesagt wie viel Geld man in dem Stammkapital des Unternehmens investiert • Die Sacheinlagen: sind alle Einlagen der Gesellschaft, die nicht im Form von Geld eingebracht werden, wie Maschinen, Gebäuder, Rechte, Patente, Forderungen, Know-How usw. Der Gründungsvertrag kann auch andere Informationen enthalten, aber diese sind nicht verpflichtend, wie zB. Schiedsklausel, Wettbewerbsverbot(wenn dieser existiert), Gründungskosten usw.
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