KMUs in der Krise
Mit der Finanzkrise vor der Tür fragen sich die meisten KMUs, ob sie noch den Tag überleben oder ob sie schon morgen die Insolvenz anmelden müssen. Weil sie ihre Ausgaben durch Kredite finanzieren, trifft sie die wirtschaftliche Krise mehr als die großen Unternehmen, da ihre Kreditwürdigkeit sehr viel kleiner ist. Leider haben auch die Privatbanken seit Anfang des Jahres immer weniger Ressourcen und gleichzeitig auch eine eingeschränkte Liquidität, was sich meist bei der Kreditaufnahme bemerkbar macht, d.h die Zinsen steigen an, um auch die Ausgaben der Banken decken zu können.
Nun ist das Problem hier bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen, dass sie auf die Fremdfinanzierung in den meisten Fällen angewiesen sind, um Lieferanten bezahlen zu können.
Wenn die Banken keine Kredite mehr an KMUs verleihen, können sie auch ihre Lieferanten nicht mehr bezahlen, was früher oder später zur Insolvenz der Unernehmen führen wird. Fast 30 Prozent der KMUs hatten schon in den letzten Monaten Schwierigkeiten bei der Finanzierung festgestellt und die Zahl der Betroffenen steigt täglich. Was auch ein riesiges Problem in Deutschland ist , denn mehr als 99 Prozent aller Unternehmen sind KMUs und sie beschäftigen mehr als 70 Prozent der Arbeiter und stellen mehr als 40 Prozent der steuerpflichtigen Umsätze dar.
Nun kommt bei den KMUs noch ein Privatkredit in Frage, was auch mit weniger Formalitäten verbunden ist. Bei Privatkrediten leihen sich Kunden Finanzmittel nicht von Banken, sondern von Privatpersonen, was auch bedeutet, dass es flexibler ist als ein Bankkredit und man den Zinssatz in einigen Fällen mit dem Kreditgeber aushandeln kann.
Seitdem die Konjunktur am Boden ist, bleiben den KMUs leider nicht viele Möglichkeiten, denn wegen ihrer geringeren Marktdominanz haben die Banken schon Angst, unsichere Kredite zu verleihen.
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